Berlin: Kundgebung gegen „Operation Walküre Premiere“

Am 20.01.2009 fanden sich vor dem Starbucks gegenüber dem CineMaxX am Potsdamer Platz in Berlin ca. 30 Menschen ein, um unter dem Motto „Staufenberg abschalten – gegen deutsche Helden“ gegen die Premiere des Filmes „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ zu protestieren.

Rund um die Feierlichkeiten auf dem Marlene Dietrich Platz fanden Kontrollen statt. Immer wieder wurden Menschen mit „V-Masken“ welche auf eine Aktion von „Anonymous“ AnhängerInnen gegen Tom Cruise Scientology Zugehörigkeit hindeutete, rausgegriffen und kontrolliert. Die eigentliche Kundgebung begann kurz nach 19.00 Uhr. Nach der Verlesung des Aufrufes, verweilten die ProtestiererInnen noch eine Weile. Die Polizei war mit ca. 10 BeamtInnen direkt am Kundgebungsort, verhielt sich aber relativ zurückhaltend. Dem „Pink Rabbit“, einer Kampagne der Naturfreundejugend gelang es dennoch, als „pinker Hase“ verkleidet auf den roten Teppich zu gelangen. Nach kurzer Verwirrung, wurde „Pink Rabbit“ dann vom Teppich verdrängt und nicht ins Gebäude gelassen.

Links:
nevergoinghome
Fragwürdige Traditionslinien Broschüre von „nevergoinghome“
Pink Rabbit Kampagne der Naturfreundejugend Berlin
Anonymous
andere Pressestimmen:
Heise Online – Anonymous vs. Scientology: Tom Cruise signiert Maske

20012009_kundgebung.jpg (68 KB)

Antitrailer von „operationwalkueretrailer“


3 Antworten auf “Berlin: Kundgebung gegen „Operation Walküre Premiere“”


  1. 1 Morus 21. Januar 2009 um 17:12 Uhr

    Hier gibts auch Fotos von Cruise und der Gegenkundgebung:
    http://morusphotos.blogsport.de/2009/01/21/stauffenberg-premiere-und-protest/

  2. 2 ngh 21. Januar 2009 um 20:24 Uhr
  3. 3 anti-hero 22. Januar 2009 um 2:51 Uhr

    Der Film ist tatsächlich Kacke, weil er einen überzeugten Nazi, der den NS vor dem Untergang retten wollte, zum moralisch korrekten Demokraten verklärt. Die antisemitsch konotierte Hetze gegen Scientology und Tom Cruise als Person ist allerdings ebenfalls mehr als kritikwürdig.

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